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Ansicht von Schloss Cappenberg um 1860. Lithographie
von Winckelmann nach Heinrich Deiters (aus: Alexander
Dunker, Der ländliche Wohnsitz, Schlösser und Residenzen,
Bd. 2). Foto: Westfälisches Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte)
Cappenberger Gespräche
Die Veranstaltungsreihe Cappenberger Gespräche wurde 1962 auf Schloss Cappenberg begründet. Es war beabsichtigt, einmal im Jahr ein Forum für die Diskussion aktueller Themen aus Politik und Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zu bieten.
In den vergangenen vierzig Jahren ist dabei ein breites Spektrum innen-, sozial- und wirtschaftspolitischer Themen behandelt worden. Die Cappenberger Gespräche werden allerdings heute nicht mehr in Cappenberg, sondern an wechselnden Orten abgehalten, um einen größeren Kreis von Diskussionsteilnehmern anzusprechen und vor allem auch in den neuen Bundesländern Präsenz zu zeigen.
Die Veranstaltungen finden inzwischen nicht mehr im jährlichen Turnus, sondern seit 1990 jeweils im Abstand von zwei Jahren statt. Beibehalten wurde hingegen die Grundstruktur des Gesprächs: Die Referate der eingeladenen Experten werden im Kreis der Tagungsteilnehmer ausgiebig diskutiert. Sowohl die Referate als auch die Diskussionsbeiträge werden anschließend in einer eigenen Reihe veröffentlicht.

